DKP Nordbayern

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DKP Nordbayern
Wer die Welt verändern will , muss sie erkennen.
Wer sich befreien will, braucht Genossen.
Wer Kraft entfalten will, muss sich organisieren.
Wer ein freies menschliches Leben erringen will, die Zukunft gewinnen will, muss kämpfen.
Die DKP hat sich nicht um ihrer selbst willen gebildet. Sie dient der Arbeiterklasse und dem Volk. Sie wirkt mit den Arbeitern für die Arbeiter, mit der Jugend für die Jugend, mit dem Volk für das Volk.


Die DKP-Nordbayern ist eine Untergliederung der Deutschen Kommunistischen Partei DKP. Daneben gibt es in Bayern den DKP-Bezirk Südbayern. Die DKP-Nordbayern untergliedert sich in die Kreise Mittelfranken, Nürnberger-Land, Oberfranken, Regensburg, Unterfranken.
Mit unserer Homepage wollen wir im Raum Nordbayern Nachrichten, Infos, Stellungnahmen verbreiten und wichtige Termine bekannt machen.
Zentralen Politikaussagen der  DKP wie z.B. das Programm der DKP sind unter http://www.dkp.de/ zu finden. Die Wochenzeitung der DKP „UZ – unsere Zeit“, das Nachrichtenportal „kommnisten.eu“ und das Theorieorgan  Marxistische Blätter haben eigene Seiten.
Die DKP ist freundschaftlich mit der Sozialistischen Deutschen ArbeiterjugendSDAJ verbunden.

 

 

 

Die Krisen-Demo - Die Krise hat gerade erst begonnen! - Für eine solidarische Gesellschaft

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Überregionale Demonstration: Samstag, 6. März 2010, Beginn 14:00 Uhr, Nürnberg, Lorenzkirche

 

Die Krise ist noch lange nicht vorbei!

Zeit für eine Wende! – Zeit für eine andere Welt!

Demonstration in Nürnberg

6. März 2010, Beginn 14:00 Uhr, Lorenzkirche

 

Krise? Da war doch was?

Wer redet noch von der Krise? Nur wenn wieder einmal ein Großbetrieb geschlossen wird – wie bei Quelle –, wird über Ursachen und Folgen der Krise öffentlich diskutiert.
Die Regierenden versuchen den Eindruck zu vermitteln, alles im Griff zu haben. Aber das Gegenteil ist der Fall.

Die Krise ist angekommen: lokal und global

Für viele ist die Krise mittlerweile im Alltag angekommen:

* Die Zahl der Armen und von Armut Bedrohten steigt stark an; im besonderen Ausmaß sind davon Frauen betroffen;
* Hartz IV erweist sich immer mehr als Armutswachstumsprogramm;
* die Arbeitslosigkeit nimmt zu; durch das Kurzarbeitergeld wird sie nur verdeckt;
* zahlreiche Kommunen sind schlichtweg pleite;
* die Zuschüsse für soziale Projekte und die öffentliche Infrastruktur werden gekürzt.


Was für Deutschland gilt, trifft in besonderem Maße auf die Menschen in der sog. Dritten Welt zu. Während die irrsinnige Summe von 5 Billionen Euro (eine Zahl mit 12 Nullen) zur Rettung der Finanzmärkte und der Banken mobilisiert wurde, verweigerten die Industriestaaten der Welternährungsorganisation vergleichsweise lächerliche 20 Mrd. Euro zur Bekämpfung der globalen Ernährungskatastrophe. Auch beim Klima wird um jeden Cent gefeilscht.
Die Folgen:

* Über eine Milliarde Menschen leiden derzeit an Hunger und Unterernährung.
* Viele Menschen in Ländern der sog. Dritten Welt spüren schon jetzt die Folgen der globalen Klimakatastrophe und des Raubbaus an den Naturressourcen. Der Nährboden für die kommenden Kriege ist damit schon längst bereitet.

Die Ursachen der Krise werden verschwiegen

Man sollte es sich nicht zu einfach machen und die Ursachen dafür nur bei unfähigen und gierigen ManagerInnen und PolitikerInnen suchen. Es liegt am herrschenden kapitalistischen Wirtschaftssystem selbst und seinem Zwang nach immer mehr Wachstum und Profit. Aber diese unvernünftige Art des Wirtschaftens soll nicht in Frage gestellt werden. Deswegen werden nicht die Ursachen bekämpft, sondern die Menschen, die diesen Verhältnissen entfliehen wollen. Deswegen bereitet sich die NATO in ihren Militärstrategien auf zahlreiche Kriege vor, um für ihre Mitgliedsstaaten den Zugang zu den globalen Ressourcen wie Öl und Gas zu sichern. Deswegen geht alles so weiter wie bisher, streichen dieselben Banken und Konzerne, die mitverantwortlich für diese Katastrophen sind, schon wieder Milliardengewinne ein.

Zeit für einen Systemwechsel

Der Abbau von Sozialleistungen, die politisch gewollte Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen und der erpresserische Druck der Finanzmärkte haben sich als zerstörerisch erwiesen. Ein anderes Weltwirtschaftssystem ist nötig. Eines, das den Menschen dient und die Natur nicht zerstört; das auf den Prinzipien globaler Solidarität, ökologischer Nachhaltigkeit und demokratischer Kontrolle aufbaut. Dazu gehört, dass Nahrung, Bildung, Gesundheit, Alterssicherung, Kultur und Mobilität, Energie, Wasser und Infrastruktur nicht als Waren behandelt werden, sondern als soziale Grund- und Menschenrechte. Diese gelten bekanntlich für alle Menschen, egal welcher Herkunft und Zugehörigkeit.

Nur gemeinsam sind wir stark!

Es ist illusionär,
–    zu glauben, andere ManagerInnen hätten diese Krise verhindert;
–    stillzuhalten und auf das soziale Gewissen von Unternehmen zu hoffen;
–    auf die Sozialpartnerschaft zu setzen;
–    darauf zu hoffen, dass „die Politik“ oder der Staat die schützende Hand über einen hält;
–    sich zu ducken und darauf zu hoffen, dass die Streichungen bei Zuschüssen aus dem Stadtsäckel doch die anderen Initiativen treffen mögen, nur nicht die eigene;
–    sich alleine durchschlagen zu wollen.

Gesellschaftliche Verhältnisse verändern sich nicht von alleine

Es ist notwendig, die Proteste in die Gesellschaft, in die Stadtteile, auf die Straße zu tragen. In Nürnberg gibt es dazu viele sinnvolle Initiativen und Ansätze. Hier nur einige Beispiele: Die Proteste gegen die Nordanbindung des Nürnberger Flughafens; die Initiative für ein Sozialticket; der Widerstand der Erwerbslosen gegen Ämterwillkür und schikanöse Maßnahmen; der Kampf um Bleiberecht und für die Gleichstellung von MigrantInnen; zahlreiche Aktivitäten gegen Nazismus und Faschismus; betriebliche Kämpfe um ArbeiterInnenrechte; nicht zu vergessen die Aktionen der SchülerInnen, Auszubildenden und StudentInnen während der Bildungsstreiks. Um etwas zu ändern, braucht es gemeinsame, solidarische Aktivitäten aller, die mit dieser Entwicklung nicht mehr einverstanden sind.

Zeigen wir am 6. März und darüber hinaus, dass es Zeit für eine grundlegende, gesellschaftliche Wende ist.

Demo-UnterstützerInnen:

Bezirkserwerbslosenausschuss Ver.di Mittelfranken – Sozialforum Erlangen – Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Bayern - organisierte autonomie (OA) - Bluepingu e.V. – Grüne Liste Erlangen – DKP-Bezirksvorstand Nordbayern – DKP Nürnberg – Ullabritt Horn, Filmemacherin – Mädchentreff e.V. – Lorenzer Laden – Bündnis Sozialticket – Hans Patzelt, Stadtrat der Linken Liste – Gudrun Schlett, KV Die Linke Nürnberg-Fürth – Verein zur Förderung der Solidarität zwischen den Städten Fürth und Juigalpa in Nicaragua e.V. – Sozialforum Fürth – Radikale Linke (RL) – Attac Nürnberg – Stadtteilzentrum DESI – ANA, Aktionsgemeinschaft Nürnberger Arbeitsloser – Linke Liste Nürnberg - DIDF Nürnberg

aufruf krisen demo

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Demonstration BESSERE BILDUNG BALD

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Am 17.12.2009 fand in Nürnberg die Demonstration BESSERE BILDUNG BALD statt. Sie war als Abschluß einer vierwöchigen Besetzung der Georg-Sigmund-Ohm Hochschule durch Studenten, Schüler und Auszubildende angelegt. Insgesamt beteiligten sich 700 "Lernende". Die "Nürnberger" wurde auch unterstützt von Delegtionen aus den bestezten Unis in Bamberg und Erlangen. Die Nürnberger Besetzer verabredeten weitere info-Treffen auf denen sie beraten wollen wie sie den Kampf um bessere Bildung nach nach der Prüfungszeit und den Semesterferien im nächsten Studienjahr fortsetzten.

Bilder

Mehr Infos:  http://nuernberg-brennt.de/

 

An die Nürnberger SchülerInnen und StudentInnen im Bildungsstreik Herbst 2009

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„Bildung ist ein Grundrecht. Sie ist der Schlüssel für die freie Entfaltung und Entwicklung eines Menschen“, heißt es in der Erklärung der BesetzerInnen der Akademie der Bildenden Künste München.

Dieser freien Entfaltung zur Entwicklung des Menschen steht im ganzen Land das Streben nach immer größeren Profiten entgegen.
Deswegen werden Kriege geführt, wie in Afghanistan. Deswegen werden Zehntausende Arbeitsplätze vernichtet. Deswegen wird Sozial- und Demokratieabbau betrieben. Deswegen sollen auch Schulen und Universitäten zu Lernfabriken umgebaut werden.

Es geht um die Verwertbarkeit des Menschen für Kapitalinteressen.
Dagegen ist unser aller Widerstand nötig. Er wird in dem Maße eine Chance haben, wie die Betroffenen sich gemeinsam wehren.

Die Aktionen der Studierenden in diesen Tagen und der Bildungsstreik wird einer dieser politischen Streiks sein, die dieses Land dringend braucht, um sich der politischen und ökonomischen Macht des neoliberalen Kapitalismus entgegen zu stellen.

Der Kampf der Studierenden für ein demokratisches Bildungssystem,
für ein System, in dem sich die Chancen auf Bildung nicht nach dem Geldbeutel der Eltern bemisst, ist ein Kampf um Menschenwürde,
um Emanzipation und Selbstbestimmung. Ein solcher Kampf ist Voraussetzung für ein Leben, in dem der Mensch und nicht der Profit im Mittelpunkt steht.


Wir wünschen euch bei euren Streik-Aktionen Erfolg, Durchhaltevermögen und solidarische Unterstützung.

DKP Nürnberg

soli-erklaerung-bildungsstreik.doc

Aktuelle Infos: nuernberg-brennt.de

 

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Solidarität mit den Quelle Beschäftigten

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Deutsche Kommunistische Partei

- Parteivorstand -

Hoffnungstraße 18, 45127 Essen

Telefon 0201-17 78 89-0 - Fax 0201-17 78 89 29 - eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

An die
Kolleginnen und Kollegen
der Firma der Quelle GmbH
z. H. des Betriebsratsvorsitzenden
Ernst Sindel
Fürther Straße 205
90429 Nürnberg
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

21. Oktober 2009

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit Bestürzung, aber auch mit Trauer und Wut haben wir die Vernichtung Eurer Arbeitsplätze und der Firma vernommen. Seit Monaten erleben wir eine Schmierenkomödie. Offensichtlich wollte man über den Wahltermin hinaus kommen, um danach die Firma zu schließen. Für diese Stimmen von Wählerinnen und Wählern wurden dann Gelder locker gemacht, obwohl die Schließung des Betriebes offensichtlich schon ausgemachte Sache war.

Wir möchten unsere Solidarität mit Euch zum Ausdruck bringen. Wir sind der Ansicht, dass solch eine Situation auch eine Stunde der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung sein müsste. In dieser Situation hilft nur branchenübergreifender Protest als Antwort auf soziale Grausamkeiten. Und es ist notwendig, Alternativen zu entwickeln, die Standorte und Arbeitsplätze sichern könnten.

Wenn die Kapitalvertreter, die in Jahrzehnten Riesenprofite erwirtschafteten, jetzt keinen Sinn mehr sehen in der Weiterführung der Produktion, dann muss die Frage diskutiert werden, dass der Betrieb in öffentliches gesellschaftliches Eigentum überführt wird. Eure Produkte sind gerade für jenen Teil der Bevölkerung interessant gewesen, die auf den Pfennig schauen mussten. Als DKP fordern wir deswegen: Überführung der Quelle GmbH in gesellschaftliches Eigentum. Kontrolle aller betrieblichen Bereiche durch Vertreter der Belegschaften, der Gewerkschaften, der Öffentlichkeit und von demokratischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlern. Erstellung eines Konzeptes zur Sicherung aller Arbeitsplätze und Standorte. Ein solches Konzept wird allerdings nur dann durchsetzungsfähig sein, wenn vor allem die organisierte Arbeiterbewegung in den Gewerkschaften branchenübergreifend bereit ist, für ein solches Konzept auch durch andere Kampfmaßnahmen als bisher einzutreten. Es ist mehr als an der Zeit, dass nicht nur der Mund gespitzt wird, sondern deutlich und laut gepfiffen wird. Wir Kommunistinnen und Kommunisten solidarisieren uns mit Euch. Wir sind bereit, mit Euch auch für weitergehende Ziele gemeinsam und solidarisch zu kämpfen.

 

Mit solidarischem Gruß

Heinz Stehr

- Vorsitzender der DKP -

 

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